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TP1: Textile Faser-Metall Verbindungen

Auf Basis der Arbeitshypothese, dass die festigkeitsbeeinflussende Schlaufengeometrie durch den textil- und kunststofftechnischen Prozess gestaltet werden kann, ist das Ziel, die Zusammenhänge zwischen dem Prozess und der Geometrie umfassend zu verstehen. Die Leistungsfähigkeit der Schlaufenverbindungen wird damit gesteigert. Das in der Literatur bestehende analytische Berechnungsmodell zur Auslegung von Schlaufenverbindungen wird in seiner Gültigkeit erweitert. Die Auswirkungen der Herstellungseffekte auf das textile sowie auf das duroplastische Materialverhalten werden untersucht. Mit Hilfe der gewonnenen Erkenntnisse über das Versagensverhalten werden die untersuchten Verbindungen in der zweiten Phase an Druck- und Schubbelastung über eine konstruktive Gestaltung angepasst.

Faserkonzept_Schlaufen

Folgende Forschungsschwerpunkte sind geplant:

  • Analyse des Materialverhaltens bei der Herstellung von Schlaufenverbindungen
  • Minimieren der thermischen Einflüsse auf die Glasfaser im Aluminium-Gussverfahren
  • Entwicklung eines analytischen Berechnungsmodells für miniaturisierte Schlaufenverbindungen unter Berücksichtigung der spezifischen Randbedingungen
  • Gestaltung und Auslegung des Faserkonzeptes zur Übertragung von Druck- und Schublasten
  • Untersuchung der Möglichkeiten und Risiken zur für Serienanwendungen

Vernetzung TP1