TP5: Ermittlung und Bewertung des Versagensverhaltens von CFK-Metall-Verbindungen

Die Gesamtverbindungen werden durch Reihen- und Parallelschaltungen mehrerer Werkstoffe, Werkstoffverbunde und hybrider Verbindungen gebildet. Dabei ist davon auszugehen, dass Fertigungsschritte in einem Bereich der Übergangsstruktur die mechanischen Eigenschaften der anderen Teilbereiche der Übergangsstruktur thermisch oder mechanisch beeinflussen und daher an Teilverbindungen nicht vollständig erfasst werden können. Unter der Voraussetzung, dass in Bezug auf ihre Belastbarkeit die einzelnen Teilbereiche der Gesamtverbindungen aufeinander abgestimmt sind, ist mit lokal konkurrierenden Versagensmechanismen zu rechnen.

  • Ziel dieses Teilprojektes ist es daher, die Zusammenhänge zwischen den Versagensfällen der einzelnen lokalen Teilbereiche der Gesamtverbindungen in Abhängigkeit von verschiedener Belastungsarten derart zu verstehen, dass ermöglicht wird, auf Grundlage einer Competing-Risks-Analyse die unabhängigen Versagenswahrscheinlichkeiten der einzelnen Teilbereiche zu bestimmen.

Dies dient dazu, das Versagen der Gesamtverbindung vorhersagen zu können und somit Hinweise für die Weiterentwicklung der belastungsgerechten Verbindungen an die entsprechenden Teilprojekte zu liefern (s. Bild, Versagen einer Gesamtverbindung nach dem Folienkonzept mit Ti-CFK-Laminat) .

Competing-Risks-Methode

Die Arbeitspakete sowie die Vernetzung des Teilprojektes in der Forschergruppe stellen sich wie folgt dar:Vernetzung_TP5